Klar, die preislich günstigste Variante einer Eheschließung ist die Hochzeit auf dem Standesamt. In zwar dem Anlass entsprechender, aber nicht extra anzuschaffender Kleidung. Ohne jede Feierlichkeiten vor- oder nachher. Information an die Anverwandten oder sonstig Interessierte kurz und bündig per Telefon oder - statt teurer Ferngespräche - mittels Postkarte oder Email. Wenn alle notwendigen Dokumente vorhanden sind fallen nur geringe Verwaltungsgebühren für die Trauung an, dann ist der finanzielle Rahmen durchaus „überschaubar".
Für diejenigen, die trotz schmalem Geldbeutel diesen „schönsten Tag des Lebens" in größerem Rahmen und ein wenig feierlicher begehen möchten, ohne sich finanziell zu ruinieren, hier ein paar Tipps:
- für das Buffet nur wirklich schwer oder aufwändig herzustellenden Gerichte bestellen, dabei Preisvergleiche anstellen. Zum Beispiel bei Metzgern, Supermärkten mit eigener Fleischtheke oder Restaurants mit Außer-Haus-Service. Leicht zu beschaffende Beilagen wie Brot oder Salate können gut vorbereitet und aus der eigenen Küche dazugestellt werden.
- das Brautkleid second-hand beschaffen. Es gibt viele Angebote in den Kleinanzeigen der lokalen Presse, auch im Internet lohnt sich das Stöbern.
- die Brautschuhe gezielt nach Weiterverwendbarkeit auswählen. Unter einem langen Brautkleid fallen teure Designer-Schuhe sowieso kaum auf. Und z.B. weiße Wildleder-Pumps können nach der Hochzeit ganz einfach eingefärbt werden und sind dann nach der Feier alltagstauglich.
- Frisöre und bei Bedarf Kosmetikgeschäfte ansprechen: vielleicht findet sich jemand, der ein Herz für diesen speziellen Anlass hat und seine Dienste dementsprechend günstiger anbietet. Oder das breite Publikum für eine besonders schöne Braut als gute Werbemaßnahme sieht.
- Festliche Kekleidung - Abendkleid statt Brautkleid - mieten statt kaufen.


